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Spiel mir das Lied!

Mein Vater hat mir vor kurzem erklärt, wie er das Leben sieht. Das macht er manchmal, und immer finde ich es faszinierend, und meistens bin ich seiner Meinung.
Mein Vater sagt, es gibt drei große Krisen im Leben eines Menschen.
Die erste erlebt man als Kleinkind, man ist bis zu einem Jahr alt und erfährt das erste Mal bewusst, dass man nicht unendlich ist, dass -ganz brachial- nicht immer Milch da ist, wenn man sie will, dass das Universum auch aus anderen Dingen und Menschen besteht, und dass auch die anderen Menschen unabhängig von einem selbst agieren können.
Mein Vater sagt, vielleicht käme auch daher der Glauben der Menschen, es müsse etwas Unendliches, Allmächtiges geben. Die Menschen erinnern sich an dieses Gefühl.
Die zweite erlebt man als Jugendlicher und diese Krise dürfte allen bekannt sein und vielleicht einige jetzt zum missbilligenden Kopfschütteln bewegen. Das ist die Zeit, in der man die Grenzen des eigenen Geistes und Körpers erlebt und alle seine Meinungen und Ziele neu ordnen und vielleicht verändern muss - die typische Übergangszeit. Und Übergangszeiten sind immer schwierig.
Die dritte kennen auch ziemlich viele unter einem sehr albernen Namen und sie findet im "mittleren Alter" statt. Das ist die Zeit, in der man wiederholt die eigenen Grenzen erlebt, aber diesmal in einer anderen Form. Das Gehirn ist weiterhin -laut eigener Meinung- voll ausgebildet und läuft "auf Hochtouren", nur am eigenen Körper erfährt man den Zerfall, der langsam aber stetig begonnen hat. Man muss lernen, damit zurechtzukommen, dass es wirklich einmal ein Ende geben wird und beide Sichtweisen des Ichs aufeinander abstimmen. [Vater Ende]
Und das ist eines der unwichtigsten Dinge überhaupt im Leben. Das Ende. Okay, natürlich ist es wichtig. Jeder sollte wissen, und nicht nur wissen sondern möglichst auch fühlen können, dass er einmal sterben wird. Und das ist das Problem, wenn es auch ein unlösbares ist und somit gar nicht erst versucht werden sollte, es zu lösen. Wir Menschen können uns den Tod nicht vorstellen. Wir wissen, dass es ihn gibt, nichts ist sicherer als der Tod. Das ist Gesetz im ganzen Universum. Aber niemand kann wirklich und ehrlich von sich behaupten, dass er sich den Tod vorstellen kann. In unserem ganzen Wissen, in unserem Fühlen sind wir unendlich. Denn wir existieren, seit wir denken und wir können weder die Zukunft erleben noch annehmen, dass es ein Ende unserer Gedankenwelt geben könnte. Unsere Gedankenwelt ist unser Universum, ohne dieses Universum existiert nichts, denn wir können es nicht mehr wahrnehmen. Wir allein bestimmen diese Welt, denn nur durch uns können wir sie wahrnehmen. Ich wiederhole mich, aber ich versuche einfach, die passenden Worte zu finden und benutze so einfach mehrere Möglichkeiten. Vielleicht ist ja eine gute dabei. Und etwas Unendliches wie unsere Gedankenwelt stirbt nicht. Aber sie tut es. Und immer wieder, wenn ich von Tod lese, wenn ich die jeweilige Person vielleicht gekannt habe oder sonst etwas Aufsehenerregendes den Medien aufgefallen ist, dann kann ich und will ich es nicht fassen -denn ich bin ein Mensch-, dass so unglaublich komplexe Welten, die die menschlichen Gehirne mit Hilfe des dazugehörigen Körpers erschaffen, einfach... verschwinden können. Verpuffen. Zu nichts werden. Zu absolut nichts.
Und da setzt der Glaube an die Seele ein und vielleicht auch an Gott, denn Menschen müssen sich ihnen selbst undenkbare Dinge immer anders erklären.
Und ich sage nichts von Gott. Er mag existieren, falls man das existieren nennen kann. Ich sage etwas vom Menschen. Denn wer anders hat denn unsere Welt, wie wir sie kennen, erschaffen?



Ich muss ins Bett.


Verdammt, ich hoffe, jemand versteht mich oder findet das Ganze zumindest nicht allzu überflüssig.


eure muffin





EDIT: [INSERT UNSPEAKABLE NICK HERE] hat übrigens 86 Klone... >.<
1.4.08 21:34


Feuer.

N'Abend.

Danke, ich habe mich über die Kommentare zum letzten Eintrag ziemlich gefreut. Ist doch schön, wenn sich auch andere so sehr Gedanken darüber machen (:

Und ja, b to the l to the a (ich werde immer erbärmlicher), so ähnlich habe ich das gemeint. Ich denke einfach, die Menschen manchen sich u.a. auch viel zu viele Gedanken, wie der Tod ist. Denn Fakt ist doch, wir werden es nie wissen, und wenn, dann zu spät. Und keine Erkenntnis über ihn (außer vielleicht Zeitpunkt und Ort) hat Auswirkungen auf unser Leben.

Zur Zeit bin ich eigentlich ganz gut gelaunt, bis auf diese fast schon schwelende Wut in mir. Das klingt gruselig, vor allem für meine Maßstäbe, oder? Ich war lange nicht mehr wirklich wütend.
Das haben auch heute meine Freunde in der Schule mitbekommen.
Grund dafür ist -für die Uneingeweihten-, dass meine Klasse nunmal im bilingualen Zweig unserer Schule ist. Das heißt, für die 11 müssten die, die das weiter machen wollen (nur durchgängig bilingual bedeutet ein bilinguales Abitur), zwei Gesellschaftswissenschaften auf Englisch als Kurse wählen. Müssten, wie gesagt, denn 14 von 24 Mitgliedern unserer Klasse haben aufeinmal keine Lust mehr auf die Plackerei. Und 3 der Restlichen sind die ganze Elf nicht da. Tja, und das heißt fast sicher, dass das, auf das ich seit der 5 hingearbeitet habe und mit dem ich einfach als etwas Selbstverständliches gerechnet habe und das für meine Zukunft nunmal wichtig ist, von 14 meiner Mitschüler zunichte gemacht wird.
Das macht Spaß.
Jeder dieser Menschen hat Gründe, warum er nicht weitermachen will, und die lass ich ihnen auch. Ich muss ja nciht ihrer Meinung sein. Aber was letztendlich dabei herauskommt, ist, wie ich finde, eine einfach unverschämte Ungerechtigkeit.

So. Mehr jetzt auch nicht.

Ich musste gerade ein Geschenk einpacken für einen Freund meines Bruders. Mein Bruder hatte was zu tun. Er musste bald auf die Party. Nun ja.
Und weil Ana meint, das Zitat wäre gut:
Mein Vater: Und? Was bekommst du dafür?
Ich: Für 2 Sekunden seine Liebe, warum?

Mein Bruder hat mir auch begeistert gesagt, ich hätte es toll gemacht und ich hätte etwas gut bei ihm... Das hat er schon ziemlich häufig gesagt, aber ich bin nie ernsthaft auf die Idee gekommen, das mal bei ihm zu verwenden. Abgesehen von der Aussichtslosigkeit, finde ich so etwas auch zu arm

Sehr viel mehr zu sagen gibt es nicht.

Ach ja, ich habe jetzt dunkelgrüne Chucks, ich Mitläufer. Aber sie sind dunkelgrün, das ist toll.

eure muffin
4.4.08 22:54


Menschen und Menschen und Menschen und Menschen

Hej.

Es ist erstaunlich gutes Wetter. Bis auf recht große hellgrau-weiße Wattewolken, ist der Himmel blau. Ich sollte raus gehen. Mach ich dann wohl auch.

Eigentlich ist dieses "Update" vollkommen sinnlos. Aber egal.

Ach nein, nichts ist sinnlos.

Ich vermisse Liebe 2. Ich sollte mich mal wieder mit Yasmin treffen, um die CD wiederzubekommen

Ich mag Mathematik u.A., weil sie das einzige von Menschen geschaffene ist, das unfehlbar ist. Natürlich ist sie nicht wirklich von Menschen geschaffen, eher von der Natur. Aber die Bezeichnungen kommen vom Menschen, und damit gehe ich ja um. Ich mag Mathematik, weil sie alles bestimmt (sehr abstrakte oder "höhere" Dinge ausgenommen, ich hoffe, das darf ich voraussetzen) und weil dabei alles noch so logisch ist.
Ich mag Logik.

Und ich verstehe Menschen nicht, die Mathematik oder Logik nicht mögen, aus welchen Gründen auch immer. Diese beiden Dinge sind doch die, die für alles, was wir Menschen in unserem Leben leisten, verantwortlich sind. Inwiefern auch immer.
Das habe ich jetzt nicht klar genug ausgedrückt. Egal.

Natürlich kann manch einer Mathematik nicht verstehen. Auch wenn das seltsam ist, denn jeder Mensch begreift doch theoretisch seine Umwelt. Aber -wie gesagt- natürlich kann manch einer Mathe nicht verstehen. Niemand sollte und darf da irgendjemandem einen Vorwurf machen. Das ist aber auch alles. Meinetwegen darf man damit nichts anfangen können, aber das heißt doch noch lange nicht, dass man aufgeben darf oder sie verabscheuen.

Mh, okay. Lassen wir das.

Jetzt ist das "Update" nicht mehr sinnlos. Mist. Und dann auch noch so ein abschreckendes Thema. Gut, dass ihr mittendrin aufgehört habt, zu lesen.

eure muffin
6.4.08 17:58


Brotismus ist kuhl!

Gun' Tag.

Ohne Umschweife zum Thema (Juhuu! Ein Thema!)...:

Heute haben wir in Religion über die Unterschiede zwischen dem katholischen und dem evangelischen Glauben gesprochen. Ich könnte jetzt viel über den Papst erzählen, aber das lasse ich lieber. Hagen Rether lässt grüßen.

Nach einer Weile waren wir beim Unterschied zwischen den verschiedenen Arten, das Abendmahl (bzw. Eucharistie, jaaa) zu feiern, und natürlich bei der verschiedenen Bedeutung des Brotes und des Weines.
Und in dem Zusammenhang erklärt uns Herr Dr. Gag (N. v. d. Red. geänd.), dass einige es so sehen, dass das Brot genauso wie Christus eine äußere Erscheinung, eine Form, einen Körper (oder wie er es genannt hat) hat, und beide ebenso einen "Kern", eine "Essenz" innen drin. Die Seele -wie Ana und ich es bequemerweise genannt haben- des Brotes war eckig und weiß, nur, um das mal zu verdeutlichen. Und laut ihm geht also beim Abendmahl die Seele Christi in die Form des Brotes über.
Das ist ja schön und gut, aber zwangsläufig (laut Janas, Anas und meiner Logik) verschwindet dann von dort die Seele des Brotes und geht... na, wohin? Wo Platz ist!... in den Körper Christi. Dieser Logik zufolge sprach also nicht die Seele Christi die berühmten Worte beim Letzten Abendmahl, sondern die Seele des Brotes. Dies ergibt dann auch viel mehr Sinn. Nicht umsonst, sagt ja der Körper Christi "Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird."
Das passt.
Und so hätten wir das dann auch erledigt.

Daraufhin haben Ana und ich beschlossen, neben unseren Religionsangehörigkeiten (Evg. und Lachsist *hust*), denn wir sind ja tolerant, eine weitere hinzuzufügen. Die Brotisten waren erschaffen! Und die Brotisten glauben an die Seele des Brotes. U. A. haben wir so kuhle Sachen wie Die 10 Rezepte, Mose, der das Ei teilte, und die Backpredigt, also... tretet bei! Eintritt kostenlos! Es gibt auch Ballons am Ende der Vorstellung!

Eigentlich sollte ich hier ja auch das Manifest des Brotismus veröffentlichen, aber ich schäme mich ein wenig dafür. Ich habe es gerade aus dem Ärmel gezaubert und es mutet überhaupt nicht wie ein Manifest an. Wollen wir mal hoffen, dass Ana, die mit der Backpredigt beauftragt ist, bessere Ergebnisse erzielt (:

Okay, ich tue es. Ich habe gegen mich selbst aufgegeben, aber erwartet nicht zuviel. Es gibt schrecklich unwitzige Stellen und der Rest soll gar nicht witzig sein, wirklich!

Am Anfang war das Brot.
Dies ist ein -nicht folgerichtiger, jedoch- höchst wichtiger Satz, der uns weiterhin auf unserem Weg begleiten soll. Die Geschichte des Brotes lässt sich bis zu dem Beginn der menschlichen Kultur zurückverfolgen und das Brot selbst ist somit durch sein offensichtliches Alter unabänderlich allen anderen weltlichen und geistigen Dingen vorgesetzt. Die Gemeinschaft des Brotes, die der Brotisten, setzt sich dafür ein und tut dies hiermit kund, dass Brot in jeglichem Zustand, ungeachtet der Rassen- und Bildungsstandzugehörigkeit, eine höchst ehrliche und unabhängige Form der Begeisterung, Verehrung und Anteilnahme an dieser Welt und allen anderen darstellt und somit wir selbst, dessen Erkenner, eine allumfassende Erleuchtung und einen Sinn für das Wesentliche in unserem Herzen bewahrt haben. Wir, die Gemeinschaft des Brotes, wissen und teilen allen freiwilligen Lesern die eine Wahrheit mit: Brot in seiner oberflächlichen und tiefergehenden Beschaffenheit ist Leben. Brot zu teilen, die Seele des Brotes also mehreren Menschen zu gewährleisten, war und ist schon immer eine der größten Gesten der Menschheit. Brot ist nicht nur in seinem glatten, meist bräunlichen Erscheinungsbild das satte, kräftige Leben und die Bewunderung für alles Geschaffene, sondern verfügt auch über eine segenspendende Seele, die jeder wahre Gläubige nicht zögern kann, in sich aufzunehmen. Für alle, die noch aufpassen, ich habe mal wieder Twilight gelesen. Unser Ziele, das, der Gemeinschaft des Brotes, ist es, Menschen die Herrlichkeit eines erhitzten Gemisches aus pestizidverseuchtem Getreide, Drüsensekreten einer Kuh oder gar frischem Kranwasser und auch Salz, Körnern, Eiern und vielerlei Schwachsinnigkeiten mitzuteilen, ein freudiges Leben im Einklang mit der Nahrungsmittelproduktion zu führen und sich der Werte bewusst zu werden, die in jedem Inneren eines Organismuses steckt - sei es Mensch, Kamel oder Backware.
Und, versinkt unsere fantastische Welt mit all den Wundern, Pennern und Sonderbarkeiten im Chaos, so ist eines sicher, und dies ist ebenfalls eine wichtige, einzigartige Erkenntnis.
Auch am Ende wird das Brot sein.



noch da?

bringt dir jetzt auch nichts mehr!

eure muffin
7.4.08 19:19


Thursday, oh my Thursday

Hej.

Auf Grund der Wünsche gewisser Personen in meinem Bekanntenkreis ein weiterer Blogeintrag. Und es wird wahrscheinlich wirklich Zeit.

Und ich bin absolut kreativitätsausgelaugt, falls ich das richtig ausgedrückt habe.

Und NEIN, ich will nicht wirklich wissen, ob ich das richtig ausgedrückt habe!

Der Test in Diff. heute war grässlich einfach. Ich habe das Gefühl, irgendetwas stimmt da nicht. Aber lassen wir das...

Ich habe irgendwann letztens eine Gruppe netter Leute in der U-Bahn getroffen. Ich glaube, das habe ich noch nicht erzählt... sie waren alle älter als ich, aber das schien sie nicht zu stören, und man konnte sich angenehm mit ihnen unterhalten. Der einzige Nachteil war eines ihrer Gesprächsthemen. Ich weiß nicht, ob man wirklich so laut damit rumprahlen sollte, dass man Marihuana raucht. Aufjedenfall habe ich vor kurzem bemerkt, warum mir einer der Menschen so bekannt vorkam. Er läuft mir dauernd über den Weg. Immerhin ganze zwei Male in der bisherigen Woche. Und er erkennt mich nicht. Noch besser.

Es macht übrigens irgendwie wenig Sinn, wenn ich immer fleißig den Namen der hier genannten Lehrer "von der Redaktion ändern" lasse und Ana sie trotzdem richtig nennt.
Okay, es gibt auch Menschen, die ihren blog nicht lesen. Zum Glück gibt es auch die. Und ich will ihr das nicht verbieten, hoffentlich fasst sie es nicht so auf. Nein, mach lieber weiter so... aber "Gag" klingt nunmal schöner :P

Sonntag darf ich die Konfirmationssprüche für so seltsame Konfirmanden vorlesen, die ich vor einem Jahr mal als Kindergottesdienstgruppe hatte... das ist nervig. Vor allem, weil unser Pfarrer die nervige Angewohnheit -wie sehr viele Erwachsene und sowieso Menschen- zwar zu fragen, aber trotzdem ein 'Nein' nicht zu akzeptieren.

Mein Browser stürzt ab. Ich hoffe, ich kann dieses für die Menschheit unentbehrliche Kulturerbe noch retten...!

eure muffin
10.4.08 21:10


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